Chaostheorie.

Ich bin der Schmetterling, der sich durch seinen Flügelschlag selbst entwurzelt.

Rede zur Lage der Nation. (Christmas Edition) Dezember 25, 2010

Filed under: Liliputgeplapper.,Vorstadtphilosophie. — Eulenmaedchen @ 2:59 am

Sehr geehrte Leserinnen und Leser (rofl.),

Fröhliche Weihnachten erstmal 😀

How was it?

Also bei mir so weit unglaublich unglaublich. So vom Feeling her. 😀

Ehrlich so ein familiäres heimeliges Gefühl hatte ich an Weihnachten seit dem Suizid des Weihnachtsmannes nicht mehr. Als hätten sich die Schmetterlinge in meinem Bauch alle den Arsch an ’nem Adventskranz verbrannt.

Und tatsächlich habe ich dieses Jahr gefühlt so viel zum Dankbar-Sein wie nie vorher. Wie ein Einsiedlerkrebs der erst in ’nen Tsunami gerät und dann das allergeilste verlassene Schneckenhaus der schalenweichtierlichen Immobilienbranche entdeckt.

Der Kartoffelsalat war auch lecker. Übrigens schmeckt der warm noch viel besser. So als höchst kulinarischen Tipp. 😀

Der Weihnachtsmann war ’n bisschen kacke. Der sah irgendwie aus wie der Drummer der Muppets. War nur nicht so cool, weil mein Stiefvater.

Ich dachte ja so „Weihnachtsgeschenke, njet.“ wäre auch ganz cool gewesen so, aber der oben genannte Spacken nette Herr hat halt doch was mitgebracht.

Nämlich 150 € (bestimmt von der bösen Hexe des Westens, die will glaube ich das ich in roten Glitzerheels rumlaufe.)

Und so ’ne Yves-Rocher-Palette. Nicht so prall. 9 Lidschatten die ich so schon habe. Und ein Rouge das so dunkel und so lilastichig ist, dass ich aussehe wie verprügelt. (Das fehlt meiner Mum wohl.) Dann noch ’n Lipgloss, der etwas langweilig ist. Eben durchsichtig-peachig. Aber den werde ich wohl benutzen.

Morgen gehts dann zum Lieblingsmenschen. Wir gucken Nightmare before Christmas und die Muppets Weihnachtsgeschichte. ♥

♥ Glücklich.

 

„Prinz Pi – Du Bist“-Video Dezember 23, 2010

Filed under: Hinterhofmusik.,Vorstadtphilosophie. — Eulenmaedchen @ 2:48 am

N’Abönd.

Bzw. Guten Morgen.

🙂

Neues Prinz Pi-Video zu „Du Bist“. Ohne viel Auseinandernehmen. das nervt mich inzwischen selber. Aber man reißt ja auch keine Seiten aus seinem Tagebuch.

Es ist wunderschön.

Der Song ist grandios. Wahr, Ehrlich, relativ klar, aber nicht so dass es irgendwie uninspiriert klingt. Auf eine gewisse Art wundervoll in der Aussage. Man kann dazu genauso gut unglaublich traurig wie auch unglaublich glücklich sein, kann ich mir vorstellen. Vorallem ist er wundervoll unprätentiös und gar nicht schmierig. Quasi wie der Unterschied zwischen einem alten Marshmallow und einer perfekt gedeihenden Zimmerpflanze.Einfach dieses „so ist es.“-Gefühl das ich bei dem Song habe. Das ist so inspirierend.

Und dieses Indierap-Ding ist ja sowieso meine große Liebe. ♥!

Das Video ist quasi die perfekte Umsetzung der Genialität des Songs in Bild. Klare Bilder, so abgefuckt und trotzdem unglaublich schön. Wie die Kinder eines Paradiesvogels und einem Maschinengewehr. Oder so. Alles ziemlich einfach. Nein „einfach“ ist nicht das richtige Wort. Diese Klarheit. Ohne jegliche Effekthascherei. Das macht es einfach noch beeindruckender.

Das Video zeigt auch perfekt den Sinn, den Musikvideos für mich eigentlich haben. Nämlich den Song zu unterstützen und die Leuchtkraft der Wörter zu verstärken. Nicht den, mit Titten und Ärschen davon abzulenken, dass der Song so viel Tiefe wie die flache Seite des Balatons hat.

Am besten ist es, wenn die Worte einem direkt durchs Hirn strahlen. Und sich dann sofort in die Seele brennen. Zumindest temporär. Ohne unbedingt die Geschichte 1:1 nachzuerzählen. tut das hier auch nicht. Einfach nur Prinz Pi beim rappen, Landschafts- und Personenaufnahmen, die zwar nicht exakt vom Text passen, aber irgendwie schon, ab und an Tattoos und Dana, die Trailerpark Hook-Liesl.

Außerdem mag ich diese „alter Film vom Band“-Effekte total. Und der langsame und ruhige Schnitt ist toll. Es wirkt wirklich mehr wie ein Film (Oder ’ne Doku die mitten in der Nacht auf N24 oder Phönix läuft. :D) denn wie ein Musikvideo.

Damit verbinde ich (besonders im Rap/Hiphop-Bereich) oft extrem schnelle Schnitte und krasse Lichter. Ist gut und schön, keine Einwände. Aber diese Abwechselung ist a. sehr angenehm und steigert b. den Erinnerungswert des Videos.

Dana als „weibliche Hauptdarstellerin“. Meiner Meinung nach eine sehr gute, wenn auch vllt. überraschende, Wahl. Sie ist mir erstens echt sympatisch. Und zweitens schafft sie es gut, den zu vermutenden Charakter der vermutlich besungenen Person wiederzugeben. Wenn auch manchmal ein kleines bisschen blass.

Außerdem ist sie nicht so die zu erwartende Beauty. Also nicht falsch verstehen, ich finde Dana sehr hübsch. Aber eben auf eine sehr realistische Art und Weise und nicht wie nach 3 tage Retusche. Quasi wie Lippenkontur übermalen statt Lippen aufspritzen.

So viel dazu. Wundervoll poetisch. Wundervoller Beat. Perfekt wiedergegeben durch diese Kanada(ähnliche. Könnte auch die Uckermark sein. Oder so.)-Kulisse im Video. Hat sowas Holzfällerhemdmäßges. Wundervolle Atmosphäre. Wundervolle Menschen im Video. Wundervoller Song. Wundervolles Video. Wundervolle Tattoos in eben diesem.

Siehe hier:

 

Flaschenpost. Lebenszeichen. Landluft und Stadtgeflüster. Dezember 20, 2010

Filed under: Liliputgeplapper.,Vorstadtphilosophie. — Eulenmaedchen @ 1:01 am

Hellouw 😀

Honey I’m Home 😀

Nach der Woche und dem Verarbeiten eben dieser, bin ich kopfmäßig wieder in der Lage mich um alles zu kümmern 🙂

Also was gibts so neues?

Musik? Casper. Tollich find.

Gefühle? ♥.

Geldausgebing? Sudden-Album ist da. SDP noch nich. Amazon ist ein Hrnshn. Bücher, Bücher, Bücher.

Familie? Läuft. ❤

Was lernen wir? Ex heißt Ex aus gutem Grund. Der Spatz in der Hand ist meist die wunderschönste Taube. Kapitalismus saugt und Emo-Rap ist gar net sooo scheiße. 😀

Ich freu mich auf die Zukunft <3.

Alles wird gut. Bis gleich. Eine Ära ist ein Wimpernschlag der Ewigkeit.

 

Disclaimer: Verwirrt, Beleidigend und Mir total egal. Dezember 3, 2010

Filed under: Gartenzaungenörgel.,Liliputgeplapper.,Vorstadtphilosophie. — Eulenmaedchen @ 9:22 pm

Ich weiß nicht genau, ob dass an meiner momentanen Stimmung liegt, aber seid ihr eigentlich alle scheiße? Oo

Naja. Auf jeden Fall besteht mein Freundeskreis offensichtlichst nur aus illoyalen Drecksidioten.

 

 

(Alter Schwede, die Frau ist jetzt wieder mit dem zusammen. Wie oft sind die den letzten Monat auseinander?! 3mal mindestens! Krass.)

 

 

Ich meine, mal ehrlich, kann man nicht mal so TUN, als wäre man traurig wenn ’ne Freundin Liebeskummer hat. Okay, ich hab alle 2 Wochen Liebeskummer. Aber ich bin eben Sensibel, verdammte scheiße.

Also bis jetzt war tatsächlich von „Tja Pech xD“ (Felix. Habs aber auch gar nicht anders erwartet.) bis zu „Ey wir können ja miteinader schlafen“ (Ich habs jetzt mal interpretiert ^^ Vom Hackfressenspacken) alles dabei. Nur irgendwie Mitleid hatte niemand.

Naja das Gute ist wenigstens, meine Trauer hat sich zwischenzeitlich Aggression umgewandelt. damit komm ich deutlich besser klar. Und so langsam bin ich sogar unglaublich aufgedreht. Juchu. Hoffentlich hält das bis morgen an. Wenn ichs bis zu Holger schaffe ist alles gut.

 

Jah geil. Jetzt darf ich mir auch noch die Gefühlsscheiße von iwem anders anhören. Hell-O? Ich hab selber genug Probleme. Menschenskinder. Bin ich nur noch von Iditoten von umgeben? Oo Ich glaube ich zieh auf ’ne einsame Insel.

 

Ich will Kakao 😦 Fällt mir grad ein. Weil mirs Kalt. Ich such jetzt erstmal meine Blättchen und dreh mir eine.

 

(Stunden später…)

So ein Teil des unten stattfindenen Vorstandstreffen des Vereins der Rentneralkis hat sich grad verabschiedet und ich hab immer noch keine geraucht.

 

Mir gehts übrigens wieder gut 😀 Andere Leute runter machen, ist doch das beste Rezept gegen Depressionen. (Tschuldigung auf diesem Weg.)

So ich ess jetzt den, von Omi  so lieb hochgebrachten Mohnzopf. Nom Nom. Jetzt hätte ich gerne einen Burger aus nem Mohnbrötchen mit gebackenem Camembert und Preiselbeersauce *-*

 

So endlich geschafft 😀 Ich und Kippie gehen jetzt ins Bad ^^

 

Sooo ^^ Ich mach jetzt ma Schluss ^^ Is‘ ja eh alles schon verpeilt genug 😀

 

Boah is dat noch früh -.-

 

 

 

 

Wieso das Bürgertum immer siegt. November 4, 2010

Filed under: Vorstadtphilosophie. — Eulenmaedchen @ 7:56 am

Ich bin frei zu wählen, Fuffies oder Steine zu schmeissen.

(K.I.Z. – Frei Sein RMX)

 

Wieso wird jeder Mensch in letzter Konsequenz wie seine Eltern?

Wieso sind Eltern so merkwürdig?

Gilt das Kind meiner Mutter zu sein als Erbkrankheit?

Wieso wird jeder zum Spießer?

Und passiert mir dasselbe?

Diese und ähnliche Fragen schwirren mir durch den Kopf, wenn ich durch die Straße gehe in der ich aufgewachsen bin.

Und wenn dann plötzlich neben mir dieses Haus auftaucht, dass vermutlich die Villa Kunterbunt dazu bringen könnte sich spontan selbst zu entzünden und ich das wilde Verlangen verspüre diesem pissgelben Ungetüm mit einem Flammenwerfer ein paar schwarze Akzente zu verpassen, frage ich mich, wie es dazu hatte kommen können.

Meine Eltern waren beileibe nie prädesteniert, Spießer zu werden.

Sie waren wohl eher so was wie Rebellen.

Meine Mutter hat Abitur gemacht, obwohl ihre Eltern sowas für absolut verpöhnt halten.

Dann ist sie nach Russland gegangen. Als Wessi in den letzten Wehen des kalten Krieges.

Nachdem sie sich ’nen Braten in die Röhre (mich.) hat schieben lassen, ist sie mit dem Braten-in-die-Röhre-Schieber zu ihm nach Hause nach Argentinien gegangen. Trotz der Drohung, dass sie das Kind verliert. Und einer von mir vermuteten Frau und Mutter seiner drei Söhne.

Tjoa. Und dann hat sie eine Entscheidung getroffen. Und auch wenn ich sehr dafür bin, seine Entscheidungen zu rocken, und dass dann alles durchzuziehen, übertreibt die Dame es nämlich. Naja mein Vater auch, aber dazu jetzt mehr.

Also. Mein Stiefvater.

Seine Mutter ist der nervigste Mensch den ich kenne. Und im höhesten Maße ungerecht. Ehrlich gesagt, wenn ich vor Depressionen nicht mehr weiß wie ich den nächsten Tag überstehe, ist dass, was ich dem Mann meiner Erzeugerin damit antue.

Der Vater meines Vaters war Chef der Zentralbank. Irgendwann vor 40 Jahren. Aber für meine Frau Oma ist das immer noch Grund genug um extremst rumzusnobben.

Und genau dieses Verhalten hat mein werter Herr Papa seit Jahren extrem übernommen.

Mein Verlangen, mir von einem Mann, der mit einer drogenabhängigen, gescheiterten und psychisch kranken Frau verheiratet ist, ohne sie noch zu lieben, sagen zu lassen, ich sei wertlos ist allerdings recht gering.

Als mein Vater noch mehr war als ein monoton blökendes Schaf, hat er in besetzten Häusern gewohnt.

Das war wohl der Grund, weshalb ich die ersten paar Jahre aufm Dorf verbracht habe wie ein Kriegsflüchtling: festgestampfte Erde als Boden, kein Bett nur ’ne Luftmatratze, kein Spielzeug außer den Grasdöschen meiner Mutter, kein fließendes Wasser und von welchen Mumien die meine Kleidung geschnitten haben, will ich gar nicht wissen.

Naja. Um die Überschrift zu beantworten, es ist in diesem Fall wohl eine Mischung aus  Vorbildern (also lieblose Ehen, zerrüttete Familienverhältnisse, Ellenbogenmentalität und sinnloses Mitläufertum) und der Unfähigkeit meiner Eltern, halbe Sachen zu machen (also entweder Anarchopunk und kommunistische Kampffeministin oder eben Extrem-Spießer).

Mir persönlich haben der Anarchopunk und die Kampffeministin ja deutlich besser gefallen. Auch wenn die extremen Wutanfällen und Prügeleien damals schon vorkamen. Aber damals war es wenigstens danach sie um sich zu haben.

Wenn ich diese Bauern jetzt fett und feist mit ihren hässlichen Hunden übers Feld stapfen sehe werd ich nur noch sauer. Und ich hab‘ Mitleid mit ihnen.

So genug aufgeregt. Ich arbeite jetzt ma weiter 😀