Chaostheorie.

Ich bin der Schmetterling, der sich durch seinen Flügelschlag selbst entwurzelt.

„Prinz Pi – Du Bist“-Video Dezember 23, 2010

Filed under: Hinterhofmusik.,Vorstadtphilosophie. — Eulenmaedchen @ 2:48 am

N’Abönd.

Bzw. Guten Morgen.

🙂

Neues Prinz Pi-Video zu „Du Bist“. Ohne viel Auseinandernehmen. das nervt mich inzwischen selber. Aber man reißt ja auch keine Seiten aus seinem Tagebuch.

Es ist wunderschön.

Der Song ist grandios. Wahr, Ehrlich, relativ klar, aber nicht so dass es irgendwie uninspiriert klingt. Auf eine gewisse Art wundervoll in der Aussage. Man kann dazu genauso gut unglaublich traurig wie auch unglaublich glücklich sein, kann ich mir vorstellen. Vorallem ist er wundervoll unprätentiös und gar nicht schmierig. Quasi wie der Unterschied zwischen einem alten Marshmallow und einer perfekt gedeihenden Zimmerpflanze.Einfach dieses „so ist es.“-Gefühl das ich bei dem Song habe. Das ist so inspirierend.

Und dieses Indierap-Ding ist ja sowieso meine große Liebe. ♥!

Das Video ist quasi die perfekte Umsetzung der Genialität des Songs in Bild. Klare Bilder, so abgefuckt und trotzdem unglaublich schön. Wie die Kinder eines Paradiesvogels und einem Maschinengewehr. Oder so. Alles ziemlich einfach. Nein „einfach“ ist nicht das richtige Wort. Diese Klarheit. Ohne jegliche Effekthascherei. Das macht es einfach noch beeindruckender.

Das Video zeigt auch perfekt den Sinn, den Musikvideos für mich eigentlich haben. Nämlich den Song zu unterstützen und die Leuchtkraft der Wörter zu verstärken. Nicht den, mit Titten und Ärschen davon abzulenken, dass der Song so viel Tiefe wie die flache Seite des Balatons hat.

Am besten ist es, wenn die Worte einem direkt durchs Hirn strahlen. Und sich dann sofort in die Seele brennen. Zumindest temporär. Ohne unbedingt die Geschichte 1:1 nachzuerzählen. tut das hier auch nicht. Einfach nur Prinz Pi beim rappen, Landschafts- und Personenaufnahmen, die zwar nicht exakt vom Text passen, aber irgendwie schon, ab und an Tattoos und Dana, die Trailerpark Hook-Liesl.

Außerdem mag ich diese „alter Film vom Band“-Effekte total. Und der langsame und ruhige Schnitt ist toll. Es wirkt wirklich mehr wie ein Film (Oder ’ne Doku die mitten in der Nacht auf N24 oder Phönix läuft. :D) denn wie ein Musikvideo.

Damit verbinde ich (besonders im Rap/Hiphop-Bereich) oft extrem schnelle Schnitte und krasse Lichter. Ist gut und schön, keine Einwände. Aber diese Abwechselung ist a. sehr angenehm und steigert b. den Erinnerungswert des Videos.

Dana als „weibliche Hauptdarstellerin“. Meiner Meinung nach eine sehr gute, wenn auch vllt. überraschende, Wahl. Sie ist mir erstens echt sympatisch. Und zweitens schafft sie es gut, den zu vermutenden Charakter der vermutlich besungenen Person wiederzugeben. Wenn auch manchmal ein kleines bisschen blass.

Außerdem ist sie nicht so die zu erwartende Beauty. Also nicht falsch verstehen, ich finde Dana sehr hübsch. Aber eben auf eine sehr realistische Art und Weise und nicht wie nach 3 tage Retusche. Quasi wie Lippenkontur übermalen statt Lippen aufspritzen.

So viel dazu. Wundervoll poetisch. Wundervoller Beat. Perfekt wiedergegeben durch diese Kanada(ähnliche. Könnte auch die Uckermark sein. Oder so.)-Kulisse im Video. Hat sowas Holzfällerhemdmäßges. Wundervolle Atmosphäre. Wundervolle Menschen im Video. Wundervoller Song. Wundervolles Video. Wundervolle Tattoos in eben diesem.

Siehe hier:

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